Glücksmomente 13.-17.12.2014

Nach längerer Abwesenheit melde ich mich nun auch mal wieder zu Wort – mit den Glücksmomenten der vergangenen fünf Tage. Grund dafür war ein Städtetrip mit einer Freundin, den ich in erster Linie genießen wollte. Jedoch habe ich mir fleißig jeden Abend meinen Lächler des Tages aufgeschrieben, auch wenn es insgesamt festzuhalten gilt, dass es zum einen natürlich an sich schön ist, sich so etwas leisten zu können und ich zum anderen schon lange nicht mehr so viel am Stück gelacht habe 🙂 Nun aber zu den Details:

Am 13.12. war ich noch bis zum frühen Nachmittag zuhause, auf dem Programm stand u.a. das Aufstellen und Schmücken des ersten gemeinsamen Weihnachtsbaumes. Ein schöner Moment an sich und ein lustiger noch dazu, kostete es uns doch einige Mühe, den Baum auch gerade aufzustellen. Das umständliche Anbringen der Lichterkette krönte den Lachanfall. Jedoch waren auch die Tatsache, dass es ein paar Tage in eine andere Stadt ging, das problemlose Auffinden des Hotels, das erste landestypische Essen und der erste nächtliche Spaziergang durch Wiens Straßen waren ein Freudengedanke wert.

Am 14.12. entlockte mir v.a. die Besuche in der österreischischen Nationalbibliothek (jaaa – ich liebe Bücher und träume schon seit Ewigkeiten von meiner eignen Bibliothek à la Die Schöne und das Biest) und im Sisi-Museum (jaaa – ich bin eben auch nur ein Mädchen) ein Freudestrahlen.
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Der 15.12. wartete mit einem Spruch auf, bei dem man sich vor Lachen einfach nur Schütteln konnte: Wir waren unterwegs auf dem Wiener Naschmarkt, letztendlich eine Basar-ähnliche Straßenzeile, auf der verschiedene Restaurants und Marktstände ihre Spezialitäten feilboten. Dabei wurden wir v.a. im arabischen und mediterranen Bereich immer wieder von den Verkäufern angesprochen, ob wir nicht dies oder jenes probieren wollten, hier gäbe es die besten Oliven etc. Plötzlich tönte es von links „Stopp, Mund auf!“ und wir konnten uns das Lachen nicht mehr verkneifen. Wann hat man jemals etwas so einfallsreiches auf einem Markt gehört? 🙂

Am 16.12. gingen wir kurzentschlossen ins Theater, es gab Die Schneekönigin, meines Erachtens eines der weihnachtlichsten Stücke, die es gibt. Diese Version war jedoch so übertrieben kindgerecht, modern und einfach schlecht gespielt, dass wir uns schon nach zwei Minuten mit Fragezeichen im Blick und Lachen auf den Lippen anschauten und dann letztlich auch in der Pause gingen (woraufhin uns die Garderobenfrau böse fragend nachschaute).

Am 17.12. brachten wir einige Stunden in der alten Post zu, wo gerade der OLYMPUS Photography Playground stattfand. Eine tolle Promotion, bei der jeder Besucher am Eingang eine Kamera ausgehändigt bekam und dann das alte Gebäude und die in ihm platzierten Objekte, teilweise optische Illusionen, nach Herzenlust erkunden und fotografisch festhalten konnte. Das Beste: das ganze war kostenfrei und man durfte den Kamera-Chip behalten. Klasse Idee, klasse Umsetzung!

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