Glücksmomente 31.12.2014 – 03.01.2014

Heute kommen wieder einmal ein paar Glücksmomente auf einmal, nämlich die der vergangenen vier Tage (darunter also auch der letzte, des alten Jahres). Der Grund dafür ist schon der erste Glücksmoment, nämlich der des 31.12.2014: Zusammen mit drei eng befreundeten Pärchen flogen mein Freund und ich am Silvestertag nach Amsterdam. Dass der Trip in dieser Form und Besetzung überhaupt klappte, war schon wunderbar an sich. On top dann noch unsere tolle Bleibe (via Airbnb) und der erste Spaziergang entlang der Grachten und verwinkelten Gassen, der mehr als windschiefen Häuser und Kunst an allen Ecken – und ein echtes Hochgefühl hatte mich fest im Griff.
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Mein Freude-/ Lach-Highlight am 01.01.2015 hatte mit der fast schon als legendär zu bezeichnenden Gardinenlosigkeit der Amsterdamer zu tun. Es steht nicht nur im Reiseführer, sondern es ist tatsächlich so: an kaum einen Fenster, zumal die mit Blick auf die Grachten, lässt sich ein Stück Stoff finden. Ob das nun an einer besonders exhibitionistischen Ader aller Amsterdamer liegt, sie sich einfach nicht den Blick auf das schöne vor der Haustür verhängen möchten oder sie sämtlich voyeuristisch veranlagt sind, konnten wir nicht klären. Aber zumindest für erstere Annahme erhielten wir während einer Grachtenfahrt ein Argument, als nämlich ein spärlich bekleiderter junger Mann sich Hüften schwingend direkt vor dem Fenster bewegte. Es war echt zum Schreien komisch.
Der 02.01.2015 war ein gänzlich perfekter (Urlaubs)-Tag: Wir liehen uns Räder aus und cruisten bei herrlichstem Sonnenschein durch die wunderschöne niederländische Hauptstadt. Am Abend ging es ins Restaurant Fifteen, einem Restaurant von Jamie Oliver, den bzw. dessen Rezepte v.a. mein Freund und ich sehr verehren. Insgesamt konnten uns nicht alle Speisen durchweg überzeugen und auch der Service hakte an einigen Stellen. Aber irgendwann lachte die Kellnerin mit, bei allem, was letztlich unrund lief, und es gab ein Dessert und eine Flasche Wein aufs Haus, so dass es summa summarum doch ein gelungener und v.a. lustiger Restaurant-Besuch war. Danach ging es noch in eine Sky-Bar (im 11. OG – das sagt ja schon einiges über die Bebauung der Stadt aus…), von der sich ein einmaliger Blick über die Stadt bot. Auf dem Heimweg, auf dem wir auch das Rotlicht-Viertel passierten, kamen wir noch an einer sehr speziellen Einrichtung vorbei: einem Hangover Information Center. Klasse Idee und gleichzeitig ein Grinsen wert!
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Am heutigen 03.01.2015 fiel mein Glücksmoment mit dem Moment zusammen, in dem ich unsere Wohnungstür aufschloss. Obwohl die vergangenen Tage echt toll waren und ich heute nochmal ein echtes kulinarisches Highlight zum Mittag hatte (einen Black Angus-Burger – ich würde fast wagen zu behaupten, dass das der beste Burger meines Lebens war), fand ich es einfach nur schön, wieder Zuhause und ganz alleine zu zweit zu sein.

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