Glücksmoment 24.12.2015

Ich gebe zu, ich hatte vor dem diesjährigen Weihnachtsfest ein leichtes bis mittelschweres Grummeln im Bauch, würden doch gleich zwei wichtige Menschen fehlen, die seit meiner Geburt bzw. die letzten acht Jahre ein essentieller Bestandteil meines Lebens und damit auch der Festlichkeit und Traditionen waren. Ich befürchtete scheinheilig aufgesetzte Lächeln und Sentimentalitäten, die der negativen Sorte. Doch ich erhielt unerwartet das wohl schönste Weihnachtsgeschenk durch schönes und wohlwollendes in Erinnerungen schwelgen, vom Herzen kommende Freude und so viel Harmonie, dass nur wenige Prisen mehr davon fast nicht mehr zum Aushalten gewesen wären.

Die gemeinsamen Traditionen wie ein ausgedehntes Frühstück, Baum schmücken (natürlich nicht ohne die übliche Diskussion über das Für und Wieder von Lametta), allgegenwärtige Heimlichkeiten und hektisches Einpacken der letzten Geschenke, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gucken, Kaffee mit selbst gebackenen Pfannkuchen (dem Rest Deutschlands wohl eher als Berliner geläufig), zusammen Weihnachtslieder singen und das anschließende Glänzen der Augen beim Geschenke auspacken und die wie üblich gelungenen Überraschungen, weil eben doch nicht oder nicht nur das Gewünschte unter dem lichterglänzenden Tannenbaum lag, waren da fast nur das Tüpfelchen auf dem i, um den heutigen Heiligen Abend zu einem wunderbaren, Wärme spendenden Tag zu machen.

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