Glücksmomente 19.-21.02.2016

Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass eine meiner liebsten Freundinnen und ich uns den Vorsatz genommen hatten, mindestens ein Mal im Monat unser schönes Deutschland besser kennen zu lernen. Dieses Wochenende war es also zum zweiten Mal soweit. Unser Ziel dieses Mal: die Lausitz, ein Teil Brandenburgs, der direkt an der polnischen Grenze liegt und wo in einer der Grenzstädte besagte Freundin aufgewachsen ist.
Am Freitag nach der Arbeit ging es los Richtung Guben/Gubin. Schon unterwegs teilte mir meine Freundin mit, dass es eine Überraschung für mich geben würde und als wir dann das Haus ihrer Eltern betraten (das nebenbei bemerkt nicht passender zu meiner IMG-20160220-WA0004Freundin hätte aussehen könnten), traute ich meinen Augen fast nicht: da standen ihre Eltern an einem fast schon herrschaftlich eingedeckten Tisch und es duftete einfach nur köstlich. Als der Papa später dann noch einen 20 Jahre alten Rotwein öffnete, wähnte ich mich schön längst im Himmel.

Der Samstag war geprägt von einer Rundfahrt durch die Stadt, inklusive Besuch des polnischen Stadtteils und des dortigen Marktes. Dabei erlebten wir das Kinder- und Jugendalter meiner Freundin im Prinzip im Schnelldurchlauf: sie zeigte mir, wo sie geboren wurde, wo sie zur Schule ging, wo sie gespielt hatte, wo sie ihre Sommer verbracht hatte, wo sie tanzen gegangen war. Schön war das, sie auch einmal so von einer anderen Seite kennen zu lernen.
Auch ihrer Oma statteten wir einen Besuch ab – und das ist eigentlich auch meine Lieblingsanekdote dieses Wochenendes: Meine Freundin wurde von ihrer Oma gebeten, ihre Gardine zu reparieren. Und wie sie da so auf der Leiter stand, rumfuhrwerkte und laut überlegte, wie sie das am besten anstellen sollte, sagte ihre Oma, die daneben im Sessel IMG-20160221-WA0007saß, plötzlich: „Ich sage das jetzt einfach mal wie unsere Bundeskanzlerin: Wir schaffen das.“ Und das mit einem so süßen, verschmitzten Lächeln, dass man sie am liebsten umarmt hätte 🙂
Nachmittags erkundeten wir dann Cottbus noch ein bisschen (überraschend beschaulich, muss ich zugeben) und ließen den Abend schließlich in der heimischen Sauna und vor dem Fernseher ausklingen.

Am heutigen Sonntag hieß es ausschlafen, sich nicht vom Regenwetter beeindrucken lassen und den schönen Orten Beeskow und Bad Saarow sowie dem Scharmützelsee Hallo! sagen. Da so auf dem Steg zu stehen und auf den diesigen See hinaus zu schauen – herrlich… Fazit: Ich komme wieder – keine Frage!

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